Bilder vom Nachkriegsalltag

Zwischen 1947 und 1949 regte die britische Besatzungsbehörde in Deutschland die Produktion von Kurz- und Dokumentarfilmen an. Sie wurden von deutschen Filmemachern produziert, die von der britischen Militärverwaltung unterstützt, aber auch kontrolliert wurden. Die Filme erlauben einen zeitnahen Blick in den schwierigen Lebensalltag der deutschen Nachkriegszeit. In diesem Blick spiegeln sich nicht nur die konkreten Alltagsprobleme jener Jahre, sondern auch die damalige Sichtweise auf diese Probleme: sowohl auf deutscher Seite als auch von Seiten der britischen Besatzungsmacht.

Unter den historisch-politischen Filmbildungspaketen finden Sie Vorschläge für die Arbeit mit drei dieser Filmdokumente. Die Filme sind über die Merlin-Filmdatenbank des niedersächsischen Bildungsservers abrufbar. Bitte halten Sie die Zugangsdaten Ihrer Schule bereit.

         
   

Stadtmeier und Landmeier

Kurzspielfilm im Auftrag der britischen Besatzungsmacht aus dem Jahr 1947/48. Es werden die Versorgungsprobleme zwischen Stadt und Land thematisiert mit dem Ziel, gegenseitig mehr Verständnis aufzubringen.

> Zum historischen Bildungspaket

 

Asylrecht

Der im Auftrag derbritischen Besatzungsmacht produzierte doku- mentarische Film „Asylrecht“ aus dem Jahre 1948/49 bietet einen, auch filmhistorisch einzigartigen Blick auf die Flüchtlingssituation der Nachkriegszeit.

> Zum historischen Bildungspaket 

 

Währungsreform 1948

Die Wochenschauausschnitte vom Juni 1948 dokumentieren die zeitgenössische Information des deutschen Publikums über diese ein- schneidende und für die Zukunft Deutschlands bedeutsame Maßnahme.

> Zum historischen Bildungspaket

 

 

HIntergrundinformationen zur Filmproduktion im Nachkriegsdeutschland

Letzte Änderung: 01.03.2020

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